Allgemeine Hinweise bezüglich unserer Workshops

  1. Teilnehmer:innen, die alle 3 Kongresstage buchen (Vollteilnehmer:innen), haben die Möglichkeit, sich zusätzlich für Workshops anzumelden.
  2. Für Workshops, bei denen noch freie Plätze verfügbar sind, können sich Vollteilnehmer:innen auch noch am Kongressort anmelden (Gebühr: € 20,- pro Workshop).
  3. Buchen sie keine parallel stattfindenden Workshops. Ihre Buchung wird nicht überprüft. Jede erfolgreiche Reservierung (nach Platzangebot ) wird verrechnet.
  4. Ob Ihre Reservierung erfolgreich war, entnehmen Sie bitte Ihrer Buchungsbestätigung (= Anmelde- und Reservierungsbestätigung)
  5. Falls Sie den gewünschten Titel nicht unter Workshops finden, vergewissern Sie sich bitte, ob es sich eventuell um einen Symposiums-Vortrag (keine Teilnehmer:innenanzahl-Obergrenze) handelt.

Als VOR-ORT Vollteilnehmer:in können Sie sich – bei Anmeldung bis 31.03.2026 – hier für die folgenden Workshops anmelden (kostenpflichtig).

Symposium A) PSYCHOTHERAPIE

A10 Elsbeth Kohler, Johannes Rauch

„Ein hoffnungsloser Fall“

Samstag, 02.05.2026, 15.00–16.30 Uhr, Raum KR10

In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit vermeintlich hoffnungslosen Fällen aus den Bereichen Sucht und Zwang. In der schweren Abhängigkeit kann es aufgrund wiederholter Rückfälle, mangelnder Veränderungsbereitschaft oder Unvermögen zu Resignation und Stagnation kommen. Im Zwang kann durch das Verharren Rigidität, Unbeweglichkeit und Starre vorherrschen. Was tun, wenn sich die Hoffnungslosigkeit und Resignation auf den/die Therapeut:in überträgt? Wie können in dieser Enge Hoffnung und Zuversicht vermittelt werden, sodass Gestaltungsspielräume wieder möglich sind?

Maximale Teilnehmer:innenzahl: 30 Personen

A11 Markus Felder

Persönlicher Umgang mit Anspannung Hintergründe und Übungen aus dem Gruppenprogramm: MBAR (Mindfulness based arousal regulation)

Samstag, 02.05.2026, 17.00–18.30 Uhr, Raum L2

Im Workshop werden wir uns damit beschäftigen, wie wir Stress-/Anspannungszeichen wahrnehmen und mit diesen in einen persönlichen Umgang kommen können. Frei nach Viktor Frankl, dass unser menschliches Verhalten nicht von den Bedingungen vorgegeben wird, sondern von unseren Entscheidungen abhängig ist. Einfache Techniken werden besprochen und können praktisch ausprobiert werden. Die Inhalte dieses Workshops stammen aus dem Gruppen-Programm MBAR, das vom Workshopleiter im Rahmen der dolmetschunterstützten Gruppentherapie mit geflüchteten Menschen aus unterschiedlichen Kulturen eingesetzt wird. Auch in der Einzelarbeit nutzbar!

Maximale Teilnehmer:innenzahl: 18 Personen

Symposium B) BERATUNG

B10 Eva Eckhard (Ausgebucht)

„Existenzielles Grounding“ – Halt finden in unsicheren Zeiten

Samstag, 02.05.2026, 17.00–18.30 Uhr, Raum KR9

Wie können wir Menschen in existenziell unsicheren Lebenslagen begleiten, die von intensiver Angst und Hoffnungslosigkeit geprägt sind? Im Workshop lernen wir Elemente des „Existenziellen Groundings“ kennen – einer achtsamen und körperorientierten Form der Existenzanalyse. Der Ansatz des „Existenziellen Groundings“ hilft, innere Stabilität zu entwickeln sowie Zuversicht und Halt zu erfahren. Er stärkt nicht nur Klient:innen, sondern insbesondere auch uns als Begleiter:innen, um uns in unserer Rolle sicherer zu fühlen. Gemeinsam erkunden wir, wie Halterfahrungen und achtsames Innehalten in der Praxis Raum für Veränderung eröffnen können.

Maximale Teilnehmer:innenzahl: 15 Personen

Symposium C) TRAUMATHERAPIE

C10 Petra Ehart, Karin Nowak

Auch Positives kann zu viel werden! Schrittweises Heben von Zuversicht vor dem Hintergrund des traumatisch Erlebten

Samstag, 02.05.2026, 13.00–14.30 Uhr, Raum KR5+6

Neben Stabilisierung sind auch für traumatisierte Menschen Hoffnung und Zuversicht ein zentrales Thema. Als Therapeutinnen sind wir darin gefordert, aus der Trauma- Dynamik von Entweder-Oder in ein Sowohl-Als-Auch zu kommen. Das bedeutet ein schrittweises und individuelles Heranführen an eine zuversichtlichere Haltung. Wir zeigen Ihnen, wie in Fairtherapy – dem Wiener Zentrum für Traumatherapie – gearbeitet wird. In unserem Workshop können Sie unterschiedliche Methoden, die sowohl für Gruppen als auch in der Einzelarbeit geeignet sind, ausprobieren und reflektieren.

Maximale Teilnehmer:innenzahl: 20 Personen

Symposium D) KINDER- UND JUGENDLICHEN PSYCHOTHERAPIE

D10 Birgit Adenbeck

Let‘s play – Wie Kinder im Spiel kinderleicht Hoffnung und Zuversicht aufbauen

Samstag, 02.05.2026, 15.00–16.30 Uhr, Raum L2

Es gibt wohl kaum ein anderes Lebewesen, das so verspielt ist wie wir Menschen. Kinder, wenn man sie nur lässt, gestalten im Spiel perfekte Bedingungen, um sich auf die Herausforderungen des Lebens vorzubereiten – alle vier Grundmotivationen lassen sich in den frei erfundenen Spielen wiederfinden. In diesem Workshop werden wir nach einer kurzen Einführung zum Thema „Kinder und Spiel“ gemeinsam Ausschnitte aus Spielsequenzen mit Kindern betrachten, welche diese aus sich heraus entwickelt haben und worin sich zeigt, dass sich die jungen Patient:innen trotz schmerzhafter Erlebnisse und belastender Symptome nicht unterkriegen lassen.

Maximale Teilnehmer:innenzahl: 20 Personen

D11 Valentina Bonetti

Hoffnung stärken – Zuversicht schöpfen Ressourcen aktivieren und Perspektiven schaffen in der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie

Samstag, 02.05.2026, 17.00–18.30 Uhr, Raum KR5+6

Schwierige Situationen wie Schulvermeidung, Scheidung und Ausgrenzung können Gefühle von Hilflosigkeit, Selbstzweifel und Orientierungslosigkeit in Kindern und Jugendlichen auslösen. Hoffnung und Zuversicht ermöglichen es, Halt zu finden, eine positive Zukunftsperspektive zu schaffen und aktiv an ihrer Gestaltung mitzuwirken. In diesem Workshop werden psychoedukative Impulse und interaktive Übungen miteinander verbunden und bieten konkrete Ansätze, um Ressourcen zu aktivieren, Selbstmitgefühl zu fördern und Perspektiven für eine positive Entwicklung zu eröffnen. Es werden Methoden erarbeitet, die es ermöglichen, Hilflosigkeit auszuhalten und Motivation sowie Mut zu entfachen.

Maximale Teilnehmer:innenzahl: 20 Personen

Symposium E) PÄDAGOGIK

E10 Sandra Haase, Alfred Enns (Ersatz-Workshop) Mariola Niedzielska-Wagener, Stefan Wagener

Die Kraft der Hoffnung.
Von der Hoffnung als aktive Haltung in der Existenziellen Pädagogik

Samstag, 02.05.2026, 13.00–14.30 Uhr, Raum KR10

In der täglichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen werden Pädagog:innen  mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert, die verunsichern können. Dazu gehören externe Rahmenbedingungen genauso wie beispielsweise vermeidendes oder aggressives Verhalten von Kindern und Jugendlichen in der Schule oder in der Kinder-und Jugendhilfe. Hoffnung als innere Kraft ermöglicht es Pädagog:innen, mit Unsicherheiten und Widrigkeiten besser umzugehen und Zukunft als gestaltbar zu erleben. Diese aktive Antworthaltung ist entscheidend, um auch Kindern und Jugendlichen Halt zu geben.
In diesem Workshop laden wir anhand der vier Grundmotivationen zur Selbstreflexion, zum fachlichen Austausch sowie zur Erarbeitung von konkreten Gestaltungsmöglichkeiten in herausfordernden Erziehungssituationen ein.

Maximale Teilnehmer:innenzahl: 15 Personen

E11 Eva Maria Waibel, Esther Kohl

Am Anfang war der Wert – Wege zur Person Zuversicht und Erfüllung beim Gestalten ihres Lebensprojektes „Existenzielle Pädagogik“ – im Dialog mit Eva Maria Waibel

Samstag, 02.05.2026, 17.00–18.30 Uhr, Raum KR10

Seit 35 Jahren prägen Existenzanalyse und Logotherapie das Leben von Eva Maria Waibel in ihren verschiedenen Rollen und Funktionen. Getragen von der Idee, daraus die für eine Pädagogik spezifischen Elemente herauszuarbeiten, entwickelte sie Konzepte für eine an der Person und deren Sinn orientierte Pädagogik und Didaktik. Was gab ihr Hoffnung, dass dies gelingen könnte? Was gab ihr Zuversicht, dass dieser Weg ein guter sein würde? Was hat sie berührt? Wie veränderten die Inhalte ihr Leben? Wozu konnte sie ihre Erkenntnisse nutzen? Eva Maria Waibel wird von Esther Kohl interviewt, um dabei dem Einfluss der Existenzanalyse und der Existenziellen Pädagogik auf ihr Menschsein und ihre Haltung nachzuspüren.

Maximale Teilnehmer:innenzahl: 30 Personen

Symposium F) PAARTHERAPIE

F10 Iris Bucher

…komm und tanz mit mir! – Rhythmen der Hoffnung Tanz als Ausdruck innerer Heilung in der Paartherapie

Samstag, 02.05.2026, 13.00–14.30 Uhr, Raum L2

Durch körperliche Bewegung werden innere Prozesse sichtbar und dadurch kann Person- Sein aktiviert werden, was wiederum tiefere Begegnung ermöglichen kann. Im Workshop versuchen wir, gemeinsam in Bewegung zu kommen, den eigenen Körper wahrzunehmen und Personales spüren zu lernen. So kann ein heilsamer Raum entstehen, der Paarbeziehungen stärkt, Blockaden löst und neue Perspektiven für ein gemeinsames, hoffnungsvolles Leben eröffnet. Der Workshop möchte Therapeut:innen unterstützen, auch den Tanz als hoffnungsvolles Bewegungselement spontan im Setting anzuwenden.

Maximale Teilnehmer:innenzahl: 12 Personen