HOFFNUNGSWERKSTATT

Wann: Samstag, 02.05.2026, 18.45–20.15 Uhr, Plenarsaal
Planung und Moderation: Sabine Rößer

In dieser Abendveranstaltung öffnen wir einen Raum, um die Impulse und Erfahrungen des Tages nicht nur im Gespräch, sondern auch auf kreative Weise weiterzudenken, zu erspüren und auszudrücken.
Aus existenzanalytischer Perspektive verstehen wir Bedrohungserfahrungen auch als Konfrontation mit den Grundgegebenheiten des Daseins – und zugleich als Einladung, innere Freiheit, Sinn und tragfähige Perspektiven zu gestalten. Dies geschieht in unserer Abendveranstaltung nicht nur im Dialog, sondern auch durch kreatives Tun:
In Form von Körpererleben, Bildern, Worten oder anderen Ausdrucksweisen nehmen wir Kontakt mit dem auf, was uns bewegt, und geben ihm eine gestaltete Form.

  1. Gemeinsamer Einstieg mit thematischer Rahmung und Zielklärung
  2. Wechselnde Kleingruppen in interaktiven Dialogräumen mit kreativen Methoden
  3. Gemeinsame Reflexion und Zusammenführung der Erfahrungen

Interaktive Dialogräume

Die Teilnehmenden wechseln alle 20 Minuten in neue Gesprächsrunden, wobei jede Runde einen eigenen kreativen Impuls bietet. Dieser kontinuierliche Austausch ermöglicht es, unterschiedliche Perspektiven zu entdecken und die Vielfalt der Erfahrungen in einem dynamischen, kreativen Dialog zu erkunden.

Themen-Stationen und kreative Impulse

Dialograum 1 – Michael Lindenbach Körper(,)Raum der Hoffnung:
In drei sinnlich-verankerten Übungen – Wurzeln schlagen, Hand aufs Herz und Das sichere Gegenüber – werden die Grundmotivationen Sein-können, Sein-mögen und Sein-dürfen leiblich erfahrbar. Im anschließenden Austausch öffnen wir gemeinsam den geistigen Raum für Katalysatoren von Zuversicht und gelebter Hoffnung.

Dialograum 2 – Christiane Groß: Für dich, für mich, für uns:
Zwei Satzanfänge laden zum Vervollständigen ein – mit Worten, Symbolen, Bildern oder Farben: „Ich hoffe, dass …“ und „Ich bin zuversichtlich, dass …“ Die Satzanfänge fordern uns auf, konkret zu werden und dem Inneren Ausdruck zu verleihen. So entsteht eine gemeinsame Hoffnungs- und Zuversichts-Collage als sichtbares Meisterwerk und bleibendes Erinnerungsstück der HoffnungsWerkstatt. Für dich, für mich, für uns.

Dialograum 3 – Ingo Zirks: Die Zeit läuft ab …
Manchmal haben wir nur wenig Zeit, um ein Verständnis für eine verzweifelte Situation zu entwickeln. Gerade in der Krise sind Gefahr und Rettung dicht beieinander. Was antwortet ein Vater auf die Frage seiner Kinder: „Papa, stimmt es, dass die Welt untergeht und wir alle sterben müssen?“ und wenn dieser Vater zum Schluss kommt: „Diese Welt ist meinen Kindern nicht mehr zuzumuten!“ Was wäre – existenzanalytisch gesehen – eine Möglichkeit, diese Dynamik zu unterbrechen? Wir haben 20 Minuten … die Uhr tickt … um mit dem Vater zu sprechen. (Rollenspiel mit Publikumsbeteiligung).

Dialograum 4 – Annette Fährmann: Im Gespräch bleiben – sichtbar und hörbar
Im Fishbowl-Format begegnen sich persönliche Erfahrungen, Perspektiven und Strategien zur Bewältigung von Unsicherheit und Bedrohung. Ein Gesprächskreis im Zentrum lädt zum Zuhören, Mitfühlen und Einsteigen ein – Reflexion in Bewegung, getragen vom Vertrauen, dass jede Stimme zählt.

Dialograum 5 – Anja Reuter: Digital verbunden: Hoffnungsräume online Absage
Für alle, die virtuell teilnehmen, öffnen wir einen digitalen Raum. Hier haben Sie die Gelegenheit, die Impulse des Tages zu reflektieren, Ihre Gedanken und Erfahrungen einzubringen und sich mit anderen Teilnehmenden auszutauschen. So kann ein lebendiger Dialog entstehen, der Begegnung, Resonanz und kreatives Miteinander auch über die Distanz möglich macht. (über Zoom)